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Chronik
Ebersberg den 15.Juni 2007
Über 35 Jahre ist es jetzt her, dass sich sechs Männer und drei Frauen dazu
entschlossen, dem TSV Ebersberg den Rücken zu kehren und einen neuen Verein zu
gründen. Der Eisstockclub Ebersberg war geboren. An dem damaligen Wochenende
des 20.Juli 2001 wurde dieses Ereignis für die 30 Jahr Feier der Anlage im
Wa1dsportpark gebührend gefeiert. Zum Auftakt stand an jenem Freitag (ein
Kesselfleischessen auf dem Programm). Nach dem Tod des damaligen Vorstandes
Siegfried Kurth im Jahre l976, übernahm Hans Sanktjohanser das Amt des 1.
Vorsitzenden, das er bis heuer mit Leib und Seele ausfüllte,
und sein Sohn Alois Sankjohanser durfte
heuer in seine Fußstapfen treten als 1. Vostand.

Die Ära „Sanktjohanser Hans“ begann.
Kontinuierlich wuchs der junge Verein. Zur 30 Jahr Feier zählte der ESC
74 Mitglieder , davon waren 23 aktiv dabei. Auch die Erfolge ließen nicht lange
auf sich warten und langsam aber stetig, arbeiteten sich die Stockschützen aus
der Kreisstadt nach oben. Bald war der ESC Ebersberg in Sportlerkreisen ein
Begriff. Die ESC-Stockschützen
qualifizierten sich für Pokalturniere und über Landkreispokal, Kreispokal, Bezirkspokal,
Bayernpokal bis hin zum Deutschlandpokal konnten im Laufe der Jahre auch einige
gewonnen werden. Den ganz großen Coup landeten die Kreisstädter 1988. Nachdem
man schon auf Asphalt in die höchste Klasse, die Bayernliga, aufgestiegen war,
machten sie in der Wintersaison 1987/88 das
Double komplett. Hans, Sepp und Alois Sanktjohanser,
Heini Meyer und Stefan Mayer stiegen
als Regionalmeister in die Bundesliga auf.
Das war er bis heute größte Erfolg in
der Vereinsgeschichte. Doch schon ein Jahr später musste der ESC in den
sauren Apfel des Abstiegs beißen. Sowohl auf Asphalt als auch auf Eis, hieß es
Abschied nehmen von der höchsten Spielklasse. Dann erlebten die Ebersberger
durch den Auseinanderfall der Erfolgsmannschaft (Hans Sanktjohanser hatte
gesundheitliche Probleme, Heini Meyer wechselte) eine Talfahrt immer wieder neu formierte Mannschaften
hatten Höhen und Tiefen. Außerdem folgte ein Generationenwechsel den man erst
kompensieren musste, um den Leistungsstandart wieder hoch zu halten.. Mit Trainingsfleiß
und gesundem Optimismus schafften die ESC‘ler dies mit Bravour. Damals bewiesen die Damen in der Landesliga
Süd (Asphalt) und in der Bezirksberliga (Eis) ihr Können, Bei den Herren
startete die erste Manschaft in der Bezirksoberliga, die Zweite auf Eis in der
Kreisoberliga und auf Asphalt in der Bezirksoberliga. Die dritte Mannschaft war
im Sommer in der 3 Klasse vertreten. Außerdem verfügte der ESC über eine
durchaus erfolgreiche AH_Mannschaft, die immer wieder ihre Qualitäten
aufblitzen lies. Bei diversen Freundschaftsturnieren im In- und Ausland
(Osterreich, Italien) präsentierten sich die ESC‘ler derzeit auf einem guten
Leistungsniveau und können sich meist über Platzierungen vom vorderen Drittel
freuen. Auch beim geselligen Teil des
Vereinsleben brauchten sie sich nicht zu verstecken. Vom Grillfest
Vereinsturnier, Kesselfleischessen, Schafkopfrennen Weihnachtfeier,
Geburttagsfeier bis zum Kindstaufschiessen war zu ziemlich alles geboten, was
ein kleiner Verein zu bieten hat. So ist es nur natürlich, dass das 3O-jährige Jubiläum auch
gebührend gefeiert wurde.